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Unsere Geschichte – Tradition, Gastfreundschaft & Heimat

Am Steinzgerhof spürt man an jedem Winkel die tiefe Verbundenheit zu Land, Tieren und Tradition. Bereits seit dem Jahr 1749 wird unser Hof ununterbrochen innerhalb der Familie Passler vererbt. Mehr als 275 Jahre Familiengeschichte, die bis heute mit Stolz weitergeführt wird. Für diese außergewöhnliche Kontinuität wurde unserem Hof die besondere Auszeichnung eines Erbhofes verliehen: Ein Zeichen gelebter Tradition und Verantwortung über Generationen hinweg.

Der Haupterwerb unseres Hofes ist seit jeher die Milchwirtschaft. Die Arbeit mit den Kühen, das Bewirtschaften der Wiesen und das Leben im Rhythmus der Jahreszeiten prägen unseren Alltag. Hier wird Landwirtschaft nicht nur betrieben, sondern mit Überzeugung und Respekt gegenüber Natur und Tier gelebt.

Im Jahr 2006 entschied sich der heutige Hausherr, Josef Passler, den Hof neu zu gestalten. Das alte Wohnhaus wurde durch ein modernes, zeitgemäßes Gebäude ersetzt, das heute unsere gemütlichen Ferienwohnungen beherbergt.

Ein Herzstück des Hofes bestehen: Der Stall. Seine Mauern tragen die Spuren von Jahrhunderten bäuerlichen Lebens, vom frühen Morgengrauen bis in die stillen Abendstunden. Er verbindet das Gestern mit dem Heute und erinnert uns daran, dass Tradition nicht stehen bleibt, sondern weiterlebt. Es ist genau diese Verwurzelung, die Gäste hier so besonders spüren.

Josef hat den Hof von seinem Vater übernommen und führt ihn gemeinsam mit seiner Frau Viola mit großer Hingabe weiter. Zusammen heißen sie neue und wiederkehrende Gäste herzlich willkommen, erzählen gerne aus dem Leben am Hof und teilen ihre Liebe zu diesem besonderen Stück Südtiroler Heimat.

Die St. Josef Kapelle – Ein Vermächtnis des Glaubens und der Dankbarkeit

Ein ganz besonderer Teil der Geschichte des Steinzgerhofs ist die dem Heiligen Josef geweihte Kapelle, die unmittelbar mit dem Hof verbunden ist. Sie wurde im Jahr 1815 von Jacob und Thomas Paßler erbaut und gestiftet. 

Der Bau der Kapelle geht auf ein Gelöbnis zurück: Ein Vorfahre der Familie versprach in einer Zeit großer Unsicherheit, im Falle einer glücklichen Heimkehr eine Kapelle zu errichten. Dieses Versprechen wurde gehalten und so entstand ein Ort, der bis heute von Glauben, Hoffnung und familiärer Verbundenheit erzählt.

Im Inneren der Kapelle befindet sich ein besonderes kunsthistorisches Zeugnis: Das Deckenfresko aus dem Jahr 1835 stammt von Josef Renzler und verleiht dem kleinen Gotteshaus eine stille Würde. Über Generationen hinweg war die Kapelle nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Platz des Innehaltens. Für die Familie ebenso wie für Menschen aus dem Tal.